Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich
1.1Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Dienstleistungen von Andreas Bacher (nachfolgend „Anbieter") gegenüber seinen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde"). Verbraucherinnen und Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) werden in diesen AGB ausdrücklich als solche bezeichnet; die gesetzlichen Schutzrechte bleiben unberührt.
1.2Die AGB gelten für alle angebotenen Leistungen, insbesondere:
- Hypnose / Tiefenentspannung
- Coaching und mentales Training
- Mentaltours und Gruppenveranstaltungen
- Lebens- und Sozialberatung (LSB gemäß § 119 GewO)
- Audio-Hypnose-App
unabhängig davon, ob diese Leistungen vor Ort oder online erbracht werden.
1.3Abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform und der ausdrücklichen Bestätigung durch den Anbieter.
§ 2 Vertragsabschluss
2.1Der Vertrag zwischen Anbieter und Kunde kommt durch Terminvereinbarung zustande, insbesondere durch:
- Online-Buchung über die Website
- telefonische Vereinbarung
- schriftliche Vereinbarung (E-Mail, Messenger o.ä.)
2.2Mit der Buchung bestätigt der Kunde, diese AGB gelesen und akzeptiert zu haben. Bei Online-Buchungen erfolgt die Akzeptanz durch den aktiven Verweis auf die AGB's.
2.3Der Anbieter ist berechtigt, einen Vertragsabschluss abzulehnen oder einen bereits geschlossenen Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen – insbesondere wenn sich Angaben im Anamnese-Formular nachträglich als unrichtig erweisen, die gewünschte Leistung seine fachliche Kompetenz übersteigt oder gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen.
2.4Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Einzel- und Gruppenleistungen (Coaching, Hypnose, mentales Training, LSB-Beratung). Anzahl, Dauer und Art der Leistungen werden einvernehmlich vereinbart. Es werden keine medizinischen oder psychologischen Untersuchungen oder Behandlungen durchgeführt, keine Diagnosen gestellt und keine Erfolge garantiert.
2.5Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
2.6Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter vor Vertragsabschluss über alle relevanten gesundheitlichen Einschränkungen zu informieren. Die Teilnahme setzt grundsätzlich körperliche und geistige Gesundheit voraus.
2.7Der Kunde ist vor der ersten Sitzung verpflichtet, ein Anamnese-Formular wahrheitsgemäß und vollständig auszufüllen und zu unterzeichnen. Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben sowie die unverzügliche Bekanntgabe etwaiger Änderungen des Gesundheitszustandes liegen in der alleinigen Verantwortung des Kunden.
2.8Tag und Dauer einer Sitzung werden vorab schriftlich vereinbart. Eine Verlängerung oder Verlegung aufgrund von Verspätung des Kunden oder Nichtwahrnehmung des Termins ist grundsätzlich nicht möglich.
2.9Die Verwendung von Fotos oder sonstigen Aufnahmen zu Marketingzwecken, auf denen Kunden erkennbar sind, erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten, schriftlichen und ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
§ 3 Leistungsumfang und Abgrenzung
WICHTIGER RECHTLICHER HINWEIS: Die angebotenen Leistungen (Hypnose, Coaching, mentales Training, LSB-Beratung) stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung dar. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen abgegeben. Die Leistungen ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Jegliche Behandlung von Krankheiten ist in Österreich den approbierten Ärzten vorbehalten; die Behandlung psychischer Störungen den Ärzten und Psychotherapeuten. Unterbrechen Sie eine laufende medizinische Behandlung keinesfalls ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.
3.1Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Coaching, Hypnose, mentales Training und Lebens- und Sozialberatung (LSB). Die LSB-Beratung erfolgt auf Basis der Gewerbeberechtigung gemäß § 119 GewO 1994.
3.2Leistungen werden nicht erbracht bei: schweren psychischen Erkrankungen (insbesondere Psychosen, schwere Depressionen, bipolare Störungen), Epilepsie, akuter Suizidalität sowie bei Zuständen, die eine Eignung ausschließen. In diesen Fällen wird an geeignete Fachleute verwiesen.
3.3Der Anbieter unterliegt der beruflichen Verschwiegenheitspflicht. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§ 4 Lebens- und Sozialberatung (LSB) – Besondere Bestimmungen
4.1Die Lebens- und Sozialberatung erfolgt gemäß den Bestimmungen der Gewerbeordnung (§ 119 GewO 1994) und den berufsethischen Grundsätzen des einschlägigen Berufsverbandes.
4.2Gegenstand der LSB-Beratung ist die professionelle Begleitung bei persönlichen, sozialen und beruflichen Fragestellungen zur Stärkung von Eigenverantwortung und Problemlösekompetenz.
4.3Die LSB-Beratung unterscheidet sich von Psychotherapie. Sie ist keine Behandlung psychischer Störungen und ersetzt diese nicht. Bei Verdacht auf einen behandlungsbedürftigen psychischen Zustand ist der Anbieter zur Weiterverweisung an geeignete Fachleute verpflichtet (Weiterleitungspflicht nach § 119 Abs. 4 GewO).
4.4Der Anbieter sorgt durch regelmäßige Supervision für die Qualitätssicherung seiner Tätigkeit und unterliegt der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.
§ 5 Honorar und Zahlung
5.1Für die erbrachten Leistungen hat der Anbieter Anspruch auf das vereinbarte Honorar. Maßgeblich ist der zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarte Preis. Die Mindestvergütung einer Sitzung beträgt EUR 130,–.
5.2Das vereinbarte Entgelt ist am Tag der ersten Sitzung bzw. vor Beginn der Leistungserbringung fällig. Bei Paketen gilt § 7.5.
5.3Die Zahlung erfolgt, sofern nicht anders schriftlich vereinbart, bar oder per Überweisung unmittelbar nach der Leistungserbringung.
5.4Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen (§ 1000 ABGB) sowie angemessene Mahnspesen gemäß §§ 1333 f ABGB in Rechnung zu stellen.
5.5Das Honorar ist unabhängig vom subjektiv wahrgenommenen Erfolg der Sitzung zu entrichten, da der Anbieter die Leistungserbringung – nicht ein bestimmtes Ergebnis – schuldet.
§ 6 Einwilligung zur Hypnose und Mitwirkungspflicht
6.1Der Kunde erklärt ausdrücklich, freiwillig an den Sitzungen teilzunehmen, und ist sich bewusst, dass Coaching, Hypnose und Beratung Prozesse der persönlichen Veränderung anstoßen können.
6.2Der Kunde bestätigt, zum Zeitpunkt der Sitzung physisch und psychisch in der Lage zu sein teilzunehmen, und dass keine Kontraindikationen gemäß § 3.2 vorliegen.
6.3Der Kunde verpflichtet sich, bei bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen vorab ärztlichen Rat einzuholen und dem Anbieter das Ergebnis mitzuteilen.
6.4Der Anbieter ist berechtigt, eine Sitzung abzulehnen oder abzubrechen, wenn begründete Zweifel an der Eignung bestehen oder Kontraindikationen bekannt werden.
6.5Der Kunde kann eine Sitzung jederzeit eigenständig und ohne Angabe von Gründen beenden. Die Vergütungspflicht gemäß § 11.2 bleibt davon unberührt.
§ 7 Termine und Stornobedingungen
7.1Terminvereinbarungen sind für beide Parteien verbindlich. Stornierungen können ausschließlich in Textform (z. B. E-Mail, Messenger) erfolgen.
7.2Die Vereinbarung einer Sitzung für Dritte ist – ausgenommen Minderjährige mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten – ausgeschlossen. Bei Buchungen für Minderjährige unter 14 Jahren muss ein Erziehungsberechtigter anwesend sein; bei 14- bis 17-Jährigen ist die schriftliche Einwilligung eines Erziehungsberechtigten vor der ersten Sitzung vorzulegen.
7.3Stornierungen durch den Kunden sind ausschließlich schriftlich möglich. Maßgeblich ist der Eingang der Stornierung beim Anbieter:
- Mehr als 48 Stunden vor dem Termin: kostenfrei
- 24 bis 48 Stunden vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars
- Weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Honorars
7.4Ist ein Termin seitens des Anbieters nicht durchführbar, wird ein zeitnaher Ersatztermin angeboten. Dem Kunden entstehen dadurch keine Kosten.
7.5Paketbuchungen: Der Paketpreis ist vor der ersten Sitzung in voller Höhe zu bezahlen. Die enthaltenen Termine sind innerhalb von vier (4) Monaten ab der ersten Sitzung abzurufen. Nicht genutzte Einheiten können nach Ablauf der Frist verfallen, sofern dem Kunden ausreichend Gelegenheit zur Inanspruchnahme gegeben wurde und keine wichtigen Gründe auf Seiten des Kunden vorliegen. Eine Übertragung auf Dritte ist nicht möglich. Bei Vorliegen eines gesetzlichen Rücktrittsrechts (§ 8) erfolgt eine anteilige Rückerstattung für noch nicht konsumierte Einheiten.
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher (FAGG)
Dieser Paragraph gilt ausschließlich für Verbraucherinnen und Verbraucher im Sinne des KSchG, d.h. natürliche Personen, die die Leistung zu privaten Zwecken in Anspruch nehmen.
8.1Verbraucher haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten (§ 11 FAGG).
8.2Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses (Buchungsbestätigung).
8.3Der Widerruf kann schriftlich oder per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse erfolgen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.
8.4Erlischen des Widerrufsrechts: Hat der Anbieter die Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist vollständig erbracht und hat der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt und bestätigt, dass er weiß, dass er mit vollständiger Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
8.5Beginnt die Leistungserbringung vor Ablauf der Widerrufsfrist auf ausdrückliches Verlangen des Verbrauchers, so hat der Verbraucher einen der bereits erbrachten Leistung entsprechenden Anteil des Gesamtpreises zu bezahlen (§ 16 FAGG).
§ 9 Online-Sitzungen
9.1Bei Online-Terminen ist der Kunde für eine funktionierende technische Ausstattung sowie eine stabile Internetverbindung selbst verantwortlich.
9.2Technische Probleme auf Seiten des Kunden begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Rückerstattung. Eine einvernehmliche Lösung im Einzelfall bleibt vorbehalten.
9.3Bei technischen Problemen auf Seiten des Anbieters wird ein kostenloser Ersatztermin vereinbart.
9.4Bild- und Tonaufzeichnungen von Sitzungen sind nur mit vorheriger, ausdrücklicher und schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig.
9.5Online-Sitzungen werden über gängige Videokonferenz-Plattformen (z. B. Zoom, Microsoft Teams) abgewickelt. Für die Nutzung dieser Plattform gelten zusätzlich deren Nutzungsbedingungen.
§ 10 Audio-Hypnose-App
10.1Die Audio-Hypnose-App stellt audiovisuelle Inhalte zur Tiefenentspannung und Selbsthypnose bereit. Sie dient ausschließlich der Entspannung und persönlichen Weiterentwicklung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.
10.2Der Nutzer verpflichtet sich:
- die App nicht zu nutzen, während er Fahrzeuge führt oder Maschinen bedient;
- die App nicht für illegale oder unethische Zwecke einzusetzen;
- Inhalte der App nicht ohne schriftliche Genehmigung zu vervielfältigen oder kommerziell zu nutzen.
10.3Nutzer unter 18 Jahren benötigen die nachweisliche, schriftliche Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.
10.4Die App wird ohne Gewährleistung für eine bestimmte Wirksamkeit bereitgestellt. Die Haftung für Schäden ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt; die Haftung für Personenschäden bleibt unberührt (§ 6 Abs. 1 Z 9 KSchG).
10.5Änderungen dieser Nutzungsbedingungen werden mit einer Frist von mindestens 30 Tagen per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht wird ausdrücklich hingewiesen.
§ 11 Sitzungsabbruch, Ablehnung
11.1Der Anbieter ist berechtigt, eine Sitzung abzubrechen oder abzulehnen, wenn wesentliche Informationspflichten des Kunden (§§ 2.6, 2.7) verletzt wurden oder Umstände eintreten, die eine sichere Durchführung unmöglich machen.
11.2Wird eine Sitzung nach ihrem Beginn abgebrochen, wird die Mindestvergütung gemäß § 5.1 fällig, es sei denn, der Abbruch erfolgte aus einem vom Anbieter zu vertretenden Grund.
§ 12 Haftung und Eigenverantwortung des Kunden
12.1Der Anbieter haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
12.2Unberührt bleibt die Haftung für:
- Personenschäden (Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit) – diese kann nicht ausgeschlossen werden;
- Schäden, die auf arglistiger Täuschung oder vorsätzlichem Handeln beruhen.
12.3Der Anbieter haftet nicht für:
- subjektiv nicht erreichte Ziele des Kunden;
- persönliche Entscheidungen, die der Kunde aufgrund der Beratung trifft;
- mittelbare Schäden oder Folgeschäden, sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
12.4Die Umsetzung von Erkenntnissen und der Erfolg von Maßnahmen liegen im alleinigen Verantwortungsbereich des Kunden.
§ 13 Datenschutz (DSGVO)
13.1Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden (inkl. Gesundheitsdaten aus dem Anamnese-Formular) ausschließlich auf Grundlage der DSGVO und des DSG 2018. Verantwortlicher im Sinne der DSGVO ist Andreas Bacher, Wienerstrasse 15, 2122 Ulrichskirchen.
13.2Gesundheitsdaten (besondere Datenkategorie gemäß Art. 9 DSGVO) werden ausschließlich auf Grundlage einer ausdrücklichen, gesonderten und widerrufbaren Einwilligung des Kunden (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO) verarbeitet. Diese Einwilligung wird im Anamnese-Formular separat eingeholt.
13.3Alle Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht ohne Einwilligung an Dritte weitergegeben, es sei denn, eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
13.4Dem Kunden stehen folgende Rechte gemäß DSGVO zu:
- Auskunft (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
- Löschung (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruch (Art. 21 DSGVO)
- Beschwerderecht bei der österreichischen Datenschutzbehörde (www.dsb.gv.at)
§ 14 Gerichtsstand und anwendbares Recht
14.1Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des IPR und des UN-Kaufrechts.
14.2Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände gemäß §§ 83a f JN (insbesondere Wohnsitzgericht des Verbrauchers). Eine Einschränkung der gesetzlichen Verbrauchergerichtsstände ist nichtig.
14.3Für Unternehmer gilt als Gerichtsstand das zuständige Gericht am Sitz des Anbieters (z. B. Bezirksgericht Korneuburg).
14.4Der Anbieter ist nicht Mitglied einer Schlichtungsstelle; nimmt jedoch auf Wunsch des Kunden an einer außergerichtlichen Streitbeilegung teil.
§ 15 Schlussbestimmungen
15.1Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt (Salvatorische Klausel).
15.2Änderungen gelten als angenommen, sofern der Kunde nicht innerhalb der Frist widerspricht und die Leistungen weiterhin in Anspruch nimmt.
15.3Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
Wichtiger Hinweis
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Hypnosesitzungen keine ärztliche Therapie oder Psychotherapie ersetzen können und auch nicht dürfen. Jegliche Behandlung von Krankheiten und deren Symptomen ist in Österreich den Ärzten vorbehalten, die Behandlung psychischer Störungen den Ärzten und Psychotherapeuten. Hypnosebehandlungen gegen Krankheiten, körperliche und psychische Störungen sowie Schmerzen nehme ich nicht vor, sondern verweise in diesen Fällen an einen Arzt bzw. Psychotherapeuten. Es werden keine Diagnosen gestellt oder Heilversprechen abgegeben. Es werden keine Leiden mit medizinischem Hintergrund behandelt. Ich beschränke meine Tätigkeit auf wissenschaftlich nicht anerkannte Methoden. Sollten Sie wegen eines Leidens in medizinischer Behandlung sein, so unterbrechen Sie diese auf keinen Fall ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Grundbedingung für eine Hypnosesitzung ist, dass der Kunde in körperlich und geistig gesundem Zustand ist. Dies bestätigt der Kunde ausdrücklich und nachhaltig durch das Ausfüllen und Unterschreiben des Anamnese-Formulars. Die Richtigkeit und Vollständigkeit liegen in seiner alleinigen Verantwortung, ebenso die Verpflichtung, etwaige Änderungen in seinem körperlichen oder geistigen Zustand unverzüglich bekanntzugeben. Die Anwendungen seitens des Anbieters erfolgen mit Bezug darauf. Eine Haftung des Anbieters für Schäden ist auf Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit beschränkt. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die Haftung für Personenschäden bleibt davon unberührt.
Stand und letzte Änderung: Mai 2026
